Deine Geburt

Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es?

Wie stellst Du Dir deine Geburt vor?

Die aufregende Zeit der Schwangerschaft geht zu Ende und Du machst Dir bestimmt Gedanken:

  • wie Du Deine Geburt erleben willst
  • wo Dein Baby zur Welt kommen soll
  • wer Dich begleitet
  • usw. ...

 

Erfahre hier mehr über die verschiedenen Möglichkeiten. 


Jede Frau hat einen eigenen Weg, mit ihrer Schwangerschaft umzugehen. Genauso hat jede werdende Mutter ihre persönlichen Wünsche und Vorstellung was die Geburt ihres Babys angeht.

Insbesondere bei der ersten Schwangerschaft sind sich viele Frauen nicht sicher, welche Art von Geburt für sie die richtige ist.
Hier wirst du Antworten auf diese Fragen finden und anhand derer fällt die deine persönliche Entscheidung vielleicht etwas leichter.

 

 

 

Die natürliche Geburt

 

 

Die natürliche Geburt, welche auch als „spontane Geburt“ bezeichnet wird, findet in einem Bett, an einem Seil, auf einem speziell für die Geburt bestimmten Hocker oder einfach auf allen Vieren statt. Die Möglichkeiten sind zahlreich und sehr vielseitig. Viele Schwangere sind von dieser Option überzeugt, da sie hier einfach die für sich angenehmste Position finden können oder einfach eine eigene Geburtsposition während der Geburt „erfinden“.

Die natürliche Geburt ist für gewöhnlich die unkomplizierteste Geburtsform.

Es ist möglich, dass die werdende Mama falls nötig Schmerzmittel oder eine PDA erhält.

Dies beruhigt viele Frauen, da sie so bei vollem Bewusstsein die Geburt ihres Kindes miterleben können, aber im schlimmsten Fall etwas gegen die Schmerzen getan werden kann.

 

Außerdem kann die Geburt bei Bedarf mit einer Saugglocke oder einer Geburtszange unterstützt werden. 

Die Möglichkeit der natürlichen Geburt ist auch oft möglich, wenn die Frau Mehrlinge erwartet, es sich um eine Frühgeburt handelt oder sich das Baby in Steißlage im Bauch befindet.


 

 

 

Die Geburt im Krankenhaus

 

 

Du legst Wert auf Sicherheit und die Möglichkeit, schnell und kompetent medizinische Hilfe zu bekommen? 

Du hast vielleicht schon während der Schwangerschaft Komplikationen oder bestehende Risiken oder körperliche Besonderheiten, sodass es für Dich gar keine andere Option gibt.

Du möchtest lieber sicherheitshalber eine Kinder-Intensiv-Station vor Ort haben?

Du möchtest unbedingt einen Kaiserschnitt? 

Dann bist Du im Krankenhaus bestens betreut. 

Die Möglichkeit der natürlichen Geburt ist auch oft möglich, wenn die Frau Mehrlinge erwartet, es sich um eine Frühgeburt handelt oder sich das Baby in Steißlage im Bauch befindet.

In besonderen Umständen ist dann ein Kaiserschnitt manchmal ratsamer.


 

 

 

Kaiserschnitt

 

 

Beim Kaiserschnitt gibt es einerseits die Geburten, wo Mütter aus freiem Willen und ohne besonderen medizinischem Grund einen Kaiserschnitt wählen. Diese ist wohl die umstrittenste Art der Geburt und die Mütter ernten oft Unverständnis.

Bei medizinischer Notwendigkeit, wie z.B. der Plazenta Previa, bei der die Lage der Plazenta vor dem Muttermund den natürlichen Geburtsweg blockiert und im Fall von natürlichen Wehen, die Gefahr besteht, dass die Mutter verblutet, ist natürlich ein Kaiserschnitt ein Segen.

Auch bei plötzlichem schlechtem Zustand von Mutter oder Baby muss man schnell handeln, sodass alle die Geburt gut überstehen können. Manchmal ist das Baby auch zu schwach, krank oder zu groß, um durch das mütterliche Becken durch zu passen.

Eventuelle Erkrankungen, Fehlstellungen oder zu kleinem Becken der Mutter können ebenfalls ein Argument für einen Kaiserschnitt sein. In all diesen Fällen ist ein Kaiserschnitt der sicherste Weg für eine risikoarme Geburt.

Oft ist bei einer geplanten Geburt eine örtliche Betäubung möglich, sodass die werdende Mama dabei die ganze Zeit bei Bewusstsein ist und kann so die Geburt ihres Babys aktiv und völlig schmerzfrei miterleben. kann.

Bei Not-Kaiserschnitten ist meist eine Vollnarkose notwendig.

Selbst bei Steißlagen / Beckenendlagen wird in letzter Zeit immer öfter auch von den Ärzten und Hebammen wieder eine natürliche Geburt unterstützt, was ich persönlich als eine wundervolle Entwicklung sehe.


 

 

 

Wassergeburt

 

 

Die Wassergeburt  im Krankenhaus oder Geburtshaus findet in einer speziellen Geburtswanne im Wasser statt.

Prinzipiell kann jede Frau ihr Baby per Wassergeburt zur Welt bringen. Es gibt nur ein sehr geringes Gesundheitsrisiko sowohl für die Mutter als auch für das Kind. Vorausgesetzt ist jedoch, dass das gewählte Krankenhaus über eine Geburtswanne verfügt und die Schwangerschaft unauffällig war. Oft verfügen Krankenhäuser nur über Badewannen für die Entspannung vor der endgültigen Geburt, d.h. zur Geburt muss die Wanne verlassen werden.

Sogar Frauen, welche vorher bereits mehrere Male per Kaiserschnitt entbunden haben, können ihre Babys ohne Komplikationen bei einer Wassergeburt bekommen.

Bei Risiko- oder Frühgeburten sollten eine Geburt im Wasser genau abgewägt werden.

Es gibt auch Kliniken, welche sich auf Mehrlings- und Steißlagengeburten im Wasser spezialisiert haben. Eine Wassergeburt ist jedoch ebenfalls ausgeschlossen, sollte es Infektionen während der Schwangerschaft gegeben haben oder sollten Auffälligkeiten wie Fieber, Nieren- oder Herzerkrankungen festgestellt worden sein.

Hat die werdende Mutter bereits eine Peridural- oder Spinalanästhesie erhalten, ist eine Wassergeburt ebenfalls nicht mehr möglich.


 

 

 

Die Geburt im Geburtshaus

 

 

 

Möchtest Du die Sicherheit von mehreren Hebammen und deren Erfahrung?

Und trotzdem ganz ruhig und entspannt Dein Baby bekommen?

Du hast vielleicht zuhause keine so gute und entspannte Möglichkeit dein Baby zu bekommen?

Dann bist Du im Geburtshaus gut aufgehoben.


 

 

 

Eine Hausgeburt


Du möchtest den Trubel und unnötige medizinische Maßnahmen im Krankenhaus umgehen? Dir und deinem Baby geht's blendend?

Dann ist eine Geburt im Geburtspool, oder gemütlich bei Kerzenschein im Bett, auf einer Decke im Wohnzimmer die wohl schönste und ruhigste Umgebung für Dich, Deinen Partner und dein Baby.....

Dazu solltest Du dich rechtzeitig nach einer Hausgeburtshebamme umsehen.

Die meisten Hausgeburtshebammen betreuen dich vor, während und nach der Geburt. 

 

Als Alternative dazu gibt es noch die Alleingeburt, bei der du ohne Hebamme oder Geburtshelfer dein Baby bekommst.